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Physikalisches Plasma in der Medizin

 

Argon-Plasmageräte werden in der Gastroenterologie und Chirurgie bereits seit vielen Jahren, z.B. für die endoskopische Stillung innerer Blutungen, bei Leberresektionen oder Polypektomien, eingesetzt. Bei der Plasma-Koagulation werden die kontaktfreien thermischen Effekte der heißen Plasmen zur Blutstillung genutzt.

Das kalte gewebeverträgliche Plasma des kINPen® MED ermöglicht hingegen eine direkte, therapeutische Anwendung an der Haut ohne Anästhesie. Bei dieser neuen Technologie gelang es nach jahrelanger Forschung, Plasma stabil mit einer sehr niedrigen Temperatur von ca. 40°C zu erzeugen.

Die Plasmatherapie mit dem kINPen® MED wird seit 2013 erfolgreich in der Medizin eingesetzt und gilt als wirksame Behandlungsmethode, insbesondere bei infizierten, schlecht heilenden Wunden und erregerbedingten Hauterkrankungen.

 

Neuer Therapieansatz bei Wundheilungsstörungen

und erregerbedingten Hauterkrankungen

 

Eine Produktion der underDok Filmproduktion.

 

 

Wirkmechanismus der Plasmatherapie

 

Durch die synergetische Kombination der verschiedenen Wirkkomponenten des Plasmas, wie Applikation angeregter Gasspezies (z. B. aktivierte Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle), einer leichten Bestrahlung im UV- Lichtbereich, einem Stromfluss und einer topisch kurzfristigen Temperaturerhöhung, entsteht eine stark antimikrobielle Wirkung an der mit dem Plasmajet behandelten Oberfläche. Dies führt z. B. auch bei typischen Wundkeimen und multiresistenten Bakterien zur Zerstörung der Zellwand.

 

 

Indikation und Vorteile

 

Die Kaltplasmabehandlung mit dem kINPen® MED eignet sich insbesondere bei chronischen, infizierten Wunden, wie Ulcus cruris oder Dekubitalulkus, und Hauterkrankungen, die durch Erreger hervorgerufen wurden (z.B. Acne vulgaris oder Tinea pedis).

Während der Anwendung wird die Wundheilung durch Unterstützung der Zellproliferation stimuliert und beschleunigt. Studiendaten belegen zudem die hohe Wirksamkeit bei typischen Wundkeimen und multiresistenten Bakterien wie Pseudomonas, Klebsiellen oder Methicillin-resistenten S.-aureus.

Der Plasmastift erzeugt ein handwarmes Plasma, dass sehr gut verträglich, schmerzfrei und einfach anzuwenden ist. Während der Studien zeigten sich bisher keine Nebenwirkungen oder Resistenzbildungen.

 

 

Plasmabehandlung mit dem kINPen® MED

 

Der Plasmajet kINPen® MED zeichnet sich durch eine einfache Handhabung aus. Nach dem Aufstecken des Abstandshalters wird der Plasmastift senkrecht in einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von etwa 5 mm/s über das betroffene Hautareal geführt. Im Abstand einiger Tage (1 bis 2 mal wöchentlich) wird die Prozedur bis zum Erreichen des Therapieziels wiederholt.

Die Plasmabehandlung kann und sollte nach Ermessen des behandelnden Arztes adjuvant zu anderen Therapieformen, wie der topisch medikamentösen Therapie oder der Gewebeexcision angewandt werden. Gerade stark nekrotische Wunden müssen zuerst klassisch-mechanisch ein Debridement erfahren, bevor die Behandlung stattfindet. Zur Vermeidung ungewollter Wechselwirkungen empfehlen wir, die Plasmabehandlung zeitlich vor der topisch-medikamentösen Therapie anzusetzen.

 

 

Klinischen Studien und Fallberichte

 

In Deutschland wurden seit 2005 u.a. in München/Schwabing, Göttingen, Regensburg, Berlin und Greifswald mehrere klinische Studien bzw. Fallberichte zur Anwendung von kaltem Plasma auf der Haut sowie auf akuten und chronischen Wunden dokumentiert bzw. publiziert. Es sind bisher keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen im Ergebnis dieser Plasmabehandlungen aufgetreten. Anhand verschiedener in-vitro- und in-vivo-Untersuchungen wurde zudem die stark antimikrobielle Wirkung unter Beweis gestellt. Auch gegen multiresistente Erreger zeigen sich keine klinisch relevanten Unterschiede in der Wirksamkeit:

 

  • Wirksamkeit gegen typische Wundkeime (Daeschlein G, et al., 2012):
    Abtötung aller 105 untersuchten typischen Wundkeime und typischen Problemkeimen, wie Pseudomonas, Klebsiellen, Methicillin-resistente S. aureus.
  • Median der relativen Wundverkleinerung bei Behandlung chronischer Bein-Ulcera (Ulrich C, et al., in publication): Behandlung mit kINPen® MED und Octenisept©: Plasmatherapie: 56 %, Octenisept©-Therapie: 19 %,
  • Unterstützung der Zellproliferation durch Stimulation mit kaltem Plasma (Kalghatgi S, et al., 2010),
  • Sehr gute Verträglichkeit, bisher keine Nebenwirkungen oder Resitenzbildungen beobachtet (Daeschlein G, et al., 2012)

Weitere Informationen zu klinischen Studien, Fallberichten und Publikationen finden Sie in dieser PDF-Datei.

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